Raum in Raum

20200119 architektur

Die Idee der Architektur

Etwa 750 Urnen finden im Grabkreis ihren Platz. Die kubischen Schmuck­urnen sind aus ge­schwärz­tem Stahl mit blattvergoldeter Beschriftung mit Namen, Geburts- und Sterbedatum. Doppel- und Familiengräber sind in variabler Anzahl möglich.

Die Aachener Architektin Eva von der Stein hat einen offenen, gerichteten Grabkreis entworfen. Die frei in der Krypta stehenden Wand­elemente sind in Buchenschichtholz ausgeführt. Der Kreis verbildlicht die Gemeinschaft der Toten mit Ausrichtung nach Osten, zum Lichthof und der ewigen Ruhestätte, dem Aeternum.

Der Grabkreis öffnet sich zur neuen Tür, die zum Lichthof und Aeternum führt. Nach Ablauf der Zeit im Urnengrab wird die Urne vom Seelsorger in das Aeternum übergeben. Dort bleibt die Asche der Verstorbenen nun zeitlich unbegrenzt: „Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ Psalm 23,6

Als Abgrenzung des Lichthofes mit Aeternum dient eine gebogene Wand, die diesen besonderen Ort auch von außen kennzeichnet. Der Stampfbeton hat eine lebendige Struktur aus Sand, kleinen und großen Kieselsteinen. Der handwerkliche Herstellungsprozess bleibt in der lebhaften Oberflächen­struktur sichtbar.

    Search