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Das Columbarium der Gemeinde St. Gregor von Burtscheid befindet sich in der 2019 neu gestalteten Krypta der Kirche St. Gregorius. Hier ­können Menschen, die eine Verbindung zu unserer Gemeinde haben, eine letzte Ruhestätte finden.

Das Columbarium ist ein Ort zur Urnenbestattung. Es ist eine würdige Alternative zur Bestattung auf einem Friedhof. Die alte Tradition, dass die Toten in der Nähe der ­Kirche bestattet werden, nimmt das Columbarium auf. Die Lebenden und die Toten sind unmittelbar in gemeinsamer Nachbarschaft.

Neben dem Columbarium befindet sich der Gemeinschaftraum der Gemeinde, in dem man sich ­versammelt und feiert. Über dem Columbarium gibt es ganzjährig Gottesdienste.

Herzlich willkommen.

Am 19. Januar 2020 wurde nach etwa fünfjähriger Planungs- und Bauzeit das Columbarium St. Gregor von Burtscheid eröffnet. Die Gemeinde feierte unter der Leitung von Pfarrer Frank Hendriks in der gut gefüllten Oberkirche dazu einen besonderen Gottesdienst. Anschließend nahmen viele Besucherinnen und Besucher an der Einsegnung und dem Tag der offenen Tür im Columbarium teil.

Inzwischen gab es hier bereits die ersten Bestattungen im offenen Grabkreis.

Wenn Sie sich für eine solche Urnenbestattung in unserem Columbarium interessieren oder Fragen haben, dann kontaktieren Sie hierzu bitte Ellen Bourceau unter Tel. 0241-96101-221 oder columbarium@st-gregor-von-burtscheid.de oder info@columbarium-st-gregorius.de.

Öffnungszeiten Columbarium
Am Chorusberg 3a, 52076 Aachen
Montag – Samstag: 09:00 – 18:00 Uhr 
Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr

Raum in Raum

Die Idee der Architektur

Etwa 750 Urnen finden im Grabkreis ihren Platz. Die kubischen Schmuck­urnen sind aus ge­schwärz­tem Stahl mit blattvergoldeter Beschriftung mit Namen, Geburts- und Sterbe­datum. Doppel- und Familiengräber sind in variabler Anzahl möglich.

Die Aachener Architektin Eva von der Stein hat einen offenen, gerichteten Grabkreis entworfen. Die frei in der Krypta stehenden Wand­elemente sind in Buchenschichtholz ausgeführt. Der Kreis verbildlicht die Gemeinschaft der Toten mit Ausrichtung nach Osten, zum Lichthof und der ewigen Ruhestätte, dem Aeternum.

Der Grabkreis öffnet sich zur neuen Tür, die zum Lichthof und Aeternum führt. Nach Ablauf der Zeit im Urnengrab wird die Urne vom Seelsorger in das Aeternum übergeben. Dort bleibt die Asche der Verstorbenen nun zeitlich unbegrenzt: „Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ Psalm 23,6
Als Abgrenzung des Lichthofes mit Aeternum dient eine gebogene Wand, die diesen besonderen Ort auch von außen kennzeichnet. Der Stampfbeton hat eine lebendige Struktur aus Sand, kleinen und großen Kieselsteinen. Der handwerkliche Herstellungsprozess bleibt in der lebhaften Oberflächen­struktur sichtbar.

Kunst und Symbolik

Zur Ausstattung

Auf der Rückwand der Krypta verbleibt der sehr geschätzte Passionszyklus von Herbert Falken, Künstler und von 1968-1977 Kaplan in St. Gregorius.

Das Bronzekreuz von Benno Werth ist wieder im Gegenlicht zu sehen, nun vor einer Aussparung in der neuen Stampfbetonwand.

Die Tabernakel­stele von Albert Sous stellt eine direkte Verbindung zur Oberkirche her.
Der Karfreitagskorpus lädt zu Stille und Gebet ein. Es gibt Möglichkeiten, eine Kerze zu entzünden und einen kleinen Blumengruß zu hinterlassen.

Ein Fürbittenbuch ist offen für persönliche Anliegen. Im Totenbuch finden sich alle Namen der hier Bestatteten, auch derjenigen, deren Asche nicht mehr in der Urne, sondern im ­Aeternum ruht.

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